Betrieb Neuheim

Vor der Zeit als der Betrieb noch nicht dem Frauenkloster St. Andreas gehörte, war auf dem Hof Neuheim  eine Sennerei & Sägerei, die Josef Kiser führte. Anno 1917 schlossen sich die Schwarzenberger Bauern zu einer Milchgenossenschaft zusammen und verkauften ihre Milch dem Senn Kiser. Da es dazumal noch keine Verbindungsstrasse zum Schwarzenberg gab, wurde ein Transportseil vom Hostettrain ins Neuheim erreichtet. Um ca. 1940 erwarb der Sohn Leo Kiser die Liegenschaft zu seinem alleinigen Eigentum. Im Jahr 1970 ging der damalige Besitzer Konkurs. Da in dieser Zeit die Autobahn gebaut wurde, musste der damalige Klosterbetreib Feldwyden, Land abtreten. Da nutzte das Frauenkloster St. Andreas die Gunst der Stunde und konnte die Liegenschaft Neuheim  in einem Abtauschverfahren kaufen. Sie liessen 1971 die baufälligen Gebäude niederreisen und erstellten einen  neuzeitlichen Gebäudekomplex. Die Liegenschaft fiel durch ihren einzigartigen Baustil auf und galt als Wahrzeichen von Kägiswil. Der erste Pächter Thedy und Bernadette Amstad-Rohrer Bewirtschafteten den Betrieb bis ins Jahr 1993. Ganze 24 Jahre (1993-2017) wurde der Betrieb von Lukas Eltern, Klaus und Vreni Barmettler-Wagner bewirtschaftet. Während den Jahren steckten sie viel Herzblut in den Betrieb. Klaus bildete während all den Jahren 23 Lernende aus. Auch der Um- und Anbau von Anbinde-Stall zu Laufstall, der im Jahr 2010  erfolgte, so wie der Haus Um- und Aufbau im Jahr 2013/2014 durchlebten sie. Ab Mai 2017 gieng der Betrieb an Sohn Lukas Barmettler-von Büren weiter.

Betriebsdaten:

Der Betrieb liegt auf rund 450 Meter über Meer.

Er umfasst eine Fläche von rund 17.3 Hektaren Land. Davon sind 1.2 ha Silomais und der Rest sind Grünflächen die wenig-, über mittel-, bis zu intensiv bewirtschaftet werden.

Rund 35 Hektaren Wald der in vier Gemeinden  im Kanton verstreut ist, gehören ebenfalls dazu.

Alle Brown-Swiss Tiere stammen aus eigener Zucht

                                                                  

 

Betrieb Gadenstatt

Die Liegenschaft Gadenstatt liegt direkt am Fuss des Stanserhorns und wird von vielen Pilgern am Jakobsweg überquert. Wenn man auf dem höchsten Punkt der Liegenschaft steht, hat man eine traumhafte Aussicht auf den Vierwaldstädtersee. Die Liegenschaft wird bereits schon in der vierten Generation weitergeführt. Im Jahre 1982 bauete der Vater von Lydia einen schönen und grosszügigen Anbindestall, der heute zum Einbringen der Heuernte genutzt wird. Der Sturm Lothar, der am  26.12.1999 am Stanserhorn vorbeifegte, hinterliess auch auf der Gadensatt seine Spuren. Der Stall wurde leicht beschädigt, jedoch erlitt der Weidestall Totalschaden. Somit wurde ein Jahr später einen neuen Weidestall gestellt, der heute für das Jungvieh genutzt wird. Bei dieser Gelegenheit baute man eine Zufahrtsstrasse zum Weidestall und ein Viehweg auf die Weide. Im Frühling 2012 konnte Lydia Barmettler-von Büren die Liegenschaft von ihrem Vater übernehmen. Im Frühling 2017 war es soweit und sie durften zusammen mit dem Pachtbetrieb Neuheim, den Weg zur Selbständigkeit starten. Die Liegenschaft weist viel Handarbeit auf und nicht alles kann mit den Maschinen eingebracht werden. So sind die steilen Hängen in den Bergzonen 1 & 2 von Hand zu bewältigen. Zur Zeit wird die Liegenschft über die Sommermonate für die Heu- und Siloernte genutzt. Etwas Jungvieh wird über die Sommermonate von Kägiswil nach Ennetmoss gebracht und kehren am Herbst wieder zurück ins Tal.  

Betriebsdaten:

Der Betrieb liegt auf rund 650 Meter über Meer.

Er umfasst eine Fläche von rund 11.52 Hektaren Land. Davon sind 2.5 ha Weide und der Rest sind Grünflächen die wenig bis intensiv zu bewirtschaften sind.

Während den Sommermonaten weidet etwas  Jungvieh von Kägiswil auf der Weide.